Abschied von der FWS mit Abstand

Von |2020-07-09T14:59:58+02:009. Juli 2020|Allgemein, Schule ohne Rassismus, Schulleben, Veranstaltungen|

Erfolgreiche Zehntklässler wechseln an die Oberstufe

Die Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Friedrich-Wilhelm-Schule haben den ersten Teil ihrer gymnasialen Laufbahn erfolgreich beendet. Bei ihrer Verabschiedung von der FWS heben sie darüber hinaus unfreiwillig Schulgeschichte geschrieben.

Die Hygieneregeln in Folge der Corona-Pan sorgten nach den Worten von Schulleiterin Dr. Birgit Renke für einen denkwürdigen und in der Schulgeschichte einmaligen Abschied: Die Abstandsregeln machten eine Festveranstaltung im gewohntem feierlichen Rahmen mit allen Schülerinnen und Schülern samt in der Aula unmöglich. So musste die Veranstaltung auf dem Rasenplatz neben der Turnhalle getrennt nach Klassen stattfinden. Festlich gekleidete Abgänger und Eltern sorgten dann aber gemeinsam mit den Rednern und der musikalischen Begleitung durch Paula Lentz und Johannes Schmidt am E-Piano sowie dem Spielmannszug unter der Leitung von John Forster und Zalan Lörincz zu karibischen Klängen an den Steeldrums für einen zwar stilleren, aber dennoch sehr würdigen Rahmen.

Schulleiterin Dr. Renke führte in ihren Worten noch einmal den corona-bedingten Ausnahmezustand an der FWS mit zunächst totaler Schulschließung und dem darauf folgenden Mix Präsenzunterricht mit Abstand und Online-Unterricht am heimischen Computer lebendig vor Augen. Durch gemeinsame Anstrengungen und kreative Ideen seien hier gute Ergebnisse erzielt worden. Die jungen Menschen forderte sie daher auf, mit den an der FWS erworbenen Fähigkeiten ihre Zukunft „in die Hand“ zu nehmen und selbstbewusst zu gestalten.

Für das Team der SV (Schülerverwaltung) erinnerte Schulsprecher Torben Finn Lerch an einige ganz besondere Highlights der an Höhepunkten reichen Zeit an der FWS:  Klassen- und Austauschfahrten, TV-Auftritt im Tigerentenclub bei Kika, Skikurs, Aktionen als Schule ohne Rassismus und vieles mehr. Für belustigtes Schmunzeln sorgte vor allem sein Vergleich des Jugendwaldheimes auf dem Meißner und der FWS bezüglich der technischen Ausstattung. Der SV-Beitrag schloss mit einer Videoshow, die mangels Leinwand per Konferenzschaltung auf die Mobiltelefone der Gäste übertragen wurde.

Mit ganz persönlichen Worten entließen dann die langjährigen Klassenleiter „ihre“ Klassen: Lydia Stulier ließ nicht immer ganz frei von augenzwinkernder Ironie wichtige Ereignisse aus der gemeinsamen Zeit mit der 10a Revue passieren und illustrierte die in den sechs Jahren zurückgelegte Entwicklung in einer Diashow, die die Gäste per Videokonferenz auf ihren Handys verfolgen konnten. Andreas Worm, Leiter der Musikprofilklasse 10b, erinnerte an gemeinsame erlebnis- und vor allem erfolgreiche Auftritte auf nationalen und sogar internationalen Bühnen. Er riet seiner Klasse, sich nicht von negativen Prognose zu den ökonomischen Folgen der Corona-Krise verunsichern zu lassen, sondern stattdessen auf die eigenen Talente zu vertrauen. Jörg Heinz, Klassenlehrer der 10c, würdigte das soziale Engagement vieler seiner Schülerinnen und Schüler in SV, bei Schule ohne Rassismus, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen, im Freiwilligen Sozialen Schuljahr und ermunterte sie, sich neben der eigenen Karriere auch weiterhin solidarisch und verantwortungsvoll für Mitmenschen und Umwelt einzusetzen.

Im Anschluss zeichnete Schulleiterin Dr. Renke herausragende Schülerleistungen im Bereich des Sportes, des sozialen Engagements und der akademischen Leistungen aus. Neben entsprechenden Urkunden gab es für die Ausgezeichneten kleine Präsente mit Erinnerungswert an die FWS.

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