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Wichtige Erfahrungen und „megaviel Spaß“

Von |2020-10-03T10:04:02+02:003. Oktober 2020|Allgemein, Schule ohne Rassismus, Schulleben|

Zeugnisse für ein Freiwilliges Soziales Schuljahr an der FWS

„Das hat megaviel Spaß gemacht“ – mit diesen Worten fasst die 16jährige Ronja Schuchhardt aus Eschwege ihre Erfahrungen beim freiwilligen Sozialen Schuljahr (FSSJ) zusammen. Die Gymnasiastin hat ihr einjähriges zivilgesellschaftliches Engagement während ihrer Schulzeit an der Friedrich-Wilhelm-Schule beim Rundfunk Meißner (RFM) absolviert. Neben Ronja haben elf weitere Schülerinnen und Schüler der FWS seit Oktober vergangenen Jahres ein FSSJ abgeleistet.

Gemeinsam erhielten sie jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula des Eschweger Gymnasiums ihre Zeugnisse: Lilly Achterling (AWO-Kita „Kleine Strolche“), Zoé Bretschneider und Alix Bürmann (Tierschutzverein Eschwege und Umgegend), Wen-Ya Cheok (Gemeindekindergarten „Löwenzahn“), Colleen Conradi (Caritas Altenzentrum St. Vinzenz), Anna Meyer (CVJM Eschwege), Annabell Müller (TSV Oberdünzebach 1911), Lilli Rathgeb (Alexander von Humboldt-Schule), Carolin Rohner (DiaCom Altenhilfe Seniorenwohnheim Brückentor), Maya Senft (Hospital St. Elisabeth), Emil Wachter (Stadtbibliothek Eschwege).

Für ein Engagement im FSSJ gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten im gemeinnützigen sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich. Für die ehrenamtliche Arbeit gibt es zwar kein Geld, dafür aber jede Menge neue persönliche Erfahrungen. Ronja beispielsweise hatte beim Rundfunk Meißner eine eigene Sendung, jeden Dienstag von 15 bis 16 Uhr. Sie konnte die Themen selbst bestimmen und auch die Musik für ihre Show auswählen. „Ich habe nicht nur ganz viel dazugelernt, zum Beispiel in der Rundfunktechnik, sondern auch viele neue Leute kennengelernt und mehr Selbstvertrauen gewonnen.“ Für Ronja war es aus diesen Gründen bereits des zweite FSSJ, sei würde es „definitiv weiterempfehlen“.

Denn ein FSSJ kann auch eine gute Hilfestellung bei der Frage sein, wie man sich beruflich orientieren möchte. Soziales Engagement und Praxiserfahrung spielen auch bei Bewerbungen eine Rolle, was die FSSJ-Absolventen mit ihrem qualifizierten Abschluss-Zertifikat dokumentieren können. Die Einsatzzeit beträgt von Oktober bis August im Schnitt zwei Stunden pro Woche, nachmittags, am frühen Abend oder am Wochenende. Insgesamt sollen während des Schuljahres mind. 80 Stunden freiwilliges Engagement erbracht werden. Die Koordination des Programms liegt für den Kreis in den Händen der Freiwilligenagentur Omnibus bei der Familienbildungsstätte in Eschwege.

 

Die mitgelieferten Fotos zeigen die FWS-Schülerinnen und -Schüler mit ihren Zeugnissen in der Aula der FWS mit Koordinatorin Kathrin Beyer von der Freiwilligenagentur Omnibus (links).

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