Jetzt kann es richtig losgehen – nach der Kennenlernwoche in den ersten Schultagen hat für die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen an der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege jetzt das Abenteuer Gymnasium richtig begonnen. 
Die ersten Eindrücke sind bei den allermeisten rundum positiv. „Ich war sehr aufgeregt, weil es so viel Neues gab“, gibt Clara Böhm 5b zu. Ihrer Klassenkameradin Mara Schmidt ging das genauso, aber beide sind sich einig: „Es sind viele nette Leute an der Schule.“ Beide finden auch ihre neuen Lehrerinnen und Lehrer „sehr nett“. Das bestätigt auch Jacob Giller. Trotz der anfänglichen Aufregung gefalle es ihm sehr gut an der FWS, zumal er schon viele seiner Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Grundschule kennt. Rundum wohl fühlt sich auch Emil Köhler an der Schule: „Die ersten Tage waren nicht so schwer.“ Dass er dabei „die Klasse so gut kennenlernen konnte“, hat ihm besonders gefallen.
Diese vier Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5b gehören zu insgesamt 73 jungen Menschen, die das Eschweger Gymnasium im neuen Schuljahr in drei fünften Klassen aufgenommen hat. Begonnen hatte ihr Einstieg in den neuen Lebensabschnitt mit einem kurzen, aber gut besuchten und von älteren Schülern gestalteten ökumenischen Gottesdienst in der benachbarten Elisabeth-Kirche. Im Zentrum standen Überlegungen zu den Jesus-Worten im Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium über den klugen Hausbau mit sicherem Fundament.
Anschließend folgte die feierliche Einschulung gemeinsam mit Eltern in der Aula. Der Chor der sechsten und siebten Klassen gestaltete einen stimmungsvollen musikalischen Willkommensgruß, bevor Schulleiterin Andrea Herzog und Anika Hohlstein, die die Aufgaben der Pädagogischen Leitung wahrnimmt, den gymnasialen Nachwuchs offiziell begrüßten. Mit den Worten „wie es euch gerade geht, kann ich mir sehr gut vorstellen. Auch ich bin nämlich ganz neu hier“, begann Direktorin Herzog, erst wenige Tage zuvor offiziell in ihr Amt eingeführt, ihre Rede. Sie versprach „eine kleine Abenteuerreise“, für die man „ein bisschen Abenteuerlust, Mut, Neugierde und die Bereitschaft, Unbekanntes zu erobern“, brauche. Den Eltern versicherte sie, „dass die Lehrerinnen und Lehrer der FWS die Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder sehr ernst nehmen und sich Ihren hohen Erwartungen bestmöglich stellen werden.“
Im Anschluss stellte sie wichtige Personen und zentrale Anlaufstellen an der neuen Schule vor: den stellvertretenden Schulleiter Michael Degenhardt, die Sekretärin Andrea Eckert und Stefan Schnitter, der die Hausaufgabenbetreuung gestaltet. Aus den Händen ihrer neuen Klassenlehrkräfte, die die fünften Klassen zunächst in Tandems betreuen, erhielten die Neuankömmlinge dann das traditionelle blaue FWS-T-Shirt und eine Sonnenblume als Willkommensgeschenk, bevor die traditionellen Klassenfotos geschossen wurden und es zum ersten Mal in die neuen Klassenräume ging.
Das pädagogische Ziel der ersten Schulwoche hieß zunächst „Ankommen in der FWS“. Teamspiele festigten die neuen Klassengemeinschaft und machten mit der neuen Lernumgebung vertraut. Die Kinder lernten auf einer Schulrallye das historische Gebäude kennen, nahmen mit gespanntem Interesse die Geschichte der Schule und ihres Namenspatrons, des deutschen Kronprinzen Friedrich-Wilhelm und späteren Kaisers Friedrich III., auf. Die Lehrkräfte der Hauptfächer gaben erste Einblicke in den Fachunterricht, die Cafeteria lud zum gemeinsamen Mittagessen und in der Turnhalle standen sportliche Aktivitäten auf dem Programm.
Den Abschluss der ersten Woche bildete traditionell der Kennenlern-Nachmittag auf dem Schulhof. Bei Bratwürstchen und Getränken hatten die Eltern in entspannter Atmosphäre ausgiebig Gelegenheit zu netten Gesprächen und regem Austausch untereinander, aber auch mit den im Jahrgang eingesetzten Lehrkräften. Großen Eindruck hinterließ – wie immer – bei den neuen Fünfern der Auftritt des Spielmannzuges.
Ein wichtiger Schwerpunkt der nächsten Wochen wird dann wie immer auf dem Methodentraining liegen. Es vermittelt wichtige Lernstrategien, die die Kinder in die Lage versetzen, Lernprozesse zunehmend eigenverantwortlich und erfolgreich zu organisieren.
Die Fotos zeigen den Auftritt des Chores bei der Einschulungsfeier (Foto: Luca Kanngießer) und die Schüler*innen (v.l.n.r.) Jacob Giller, Emil Köhler, Mara Schmidt und Clara Böhm aus der 5b (Foto: Jörg Heinz).
