Kulturschule

Ästhetische Bildung bedeutet für uns als Friedrich-Wilhelm-Schule, dass wir handlungsorientierte Lernwege aufzeigen und in den Unterricht integrieren, um neue Herangehensweisen zu schaffen und Kreativität zu fördern. Indem unsere Schülerinnen und Schüler mit neuen Herangehensweisen konfrontiert werden, schaffen wir gleichzeitig neue Erfahrungsbereiche für die jungen Lernenden. Diese neuen ästhetischen Erfahrungen sind das Fundament einer wirksamen Persönlichkeitsbildung, in der unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten Mitgliedern dieser Gesellschaft heranwachsen.

Kriterien für eine ästhetische Bildung

  • Offenheit für Neues

  • vielfältiges Angebot an Lernmöglichkeiten

  • Lernen mit allen Sinnen

  • handlungsorientiertes Lernen

  • Lernstrategien

  • Perspektivwechsel zur Empathieförderung

  • Verwendung unterschiedlicher Ausdrucksmöglichkeiten

Für uns bedeutet KulturSchule ...

… den Schülerinnen und Schülern eine möglichst große Anzahl an Lernzugängen zu schaffen, um die Kreativität zu fördern und unterschiedliche Lerntypen zu erreichen.

FWS als KulturSchule

Aktuelles aus unserem Schulalltag:

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ – Paul Klee –

In jedem von uns steckt ein Künstler. Die Frage ist immer, wie wir ihn zum Vorschein bringen und ihm Raum geben, Meisterwerke entstehen zu lassen. In diesem Sinne machten sich im ersten Schulhalbjahr der 10. Klasse die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10c und 10d auf den Weg, die Landschaftsmalerei besser kennenzulernen. Durch geschickte Anordnungen in der Bildszene oder Farbverschiebungen, ist es den Künstlern möglich, den Betrachter auf eine spannende Reise durch die Bildszene mitzunehmen. An historischen Gemälden von Jan van Eyck „Madonna des Kanzlers Rolin (1435)“ oder Leonardo da Vincis „Das Abendmahl (1495-1498)“ konnten die Schülerinnen und Schüler genau diese spannenden Merkmale entdecken.

Nach der ersten Überraschung, wie viele Facetten dieses Thema bietet (Perspektivenvielfalt, Tiefenwahrnehmung, Opaleszenz, Bedeutungsperspektive) war die Vorfreude „auf mehr“ deutlich spürbar.

Bob Ross – der Meister schneller und kräftiger Landschaftsbilder – vermittelte die nötigen Maltechniken und gab Werkzeuge mit an die Hand. Inspiriert von der Leichtigkeit und Schnelligkeit, in der Bob Ross eine Landschaft auf die Leinwand bringt und gestaltet, starteten die Schülerinnen und Schüler mit der Gestaltung „ihrer“ eigenen Landschaft.

Ganz professionell mit eigener Leinwand, Acrylfarbe und großen Pinseln wurden so Berge, Flüsse, Wälder und Wiesen angelegt. Während die einen sich von einem Urlaubsbild aus den Bergen oder von der See inspirieren ließen, ließen die anderen ihrer Fantasie freien Lauf und kreierten ihre eigene Landschaft. Nach wochenlangem Pinseln, Verfeinern und Aufbauen sind die Leinwände fertig. Entstanden sind über 50 schöne, individuelle Meisterwerke. Diese werden in den kommenden Wochen in der Schule ausgestellt, um so den jungen Künstlerinnen und Künstlern eine sichtbare Bühne zu geben. Denn jeder von ihnen hat den inneren Künstler sichtbar gemacht.