Mobbing ist ein ernstes Thema, das Kinder und Jugendliche betrifft. Die Klasse 5c hat sich in einem Projekt intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt und dabei gezeigt, wie wertvoll eine aktive und einfühlsame Auseinandersetzung mit dem Thema sein kann.
Den Auftakt bildete ein kurzer Film, der eine Mobbingsituation aus der Perspektive eines betroffenen Mädchens zeigte. Der Film berührte die Schülerinnen und Schüler sichtlich und schuf die Grundlage für eine anschließende Diskussion, in der die Kinder lernten, ihre Gedanken und Gefühle offen miteinander zu teilen.
Ergänzt wurde dies durch den Einsatz von Rollenspielen: Die Schülerinnen und Schüler der 5c schlüpften in verschiedene Rollen und erlebten so hautnah, wie es sich anfühlt, Mobbing zu erfahren oder zuzusehen, ohne einzugreifen. Ergänzt wurde diese Übung durch individuelle Arbeitsblätter, die auch zur persönlichen Reflexion motivierten.
Als Höhepunkt des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eigene Flyer zum Thema Mobbing (siehe Bild) erstellt, welche die erworbenen Kenntnisse sichtbar machen.
Das Projekt zeigt, dass kluge Prävention im Klassenzimmer beginnt. Wenn Kinder früh lernen, Mobbing zu erkennen, zu benennen und aktiv dagegen vorzugehen, entsteht eine Klassengemeinschaft, in der sich alle sicher und wertgeschätzt fühlen.