Auch Eschweger Juden wurden nach Theresienstadt deportiert. Mit 150.000 Ermordeten einer der qualvollen Vorhöfe zur Hölle. Und doch: In all dem Grauen wurden Vorträge gehalten, Theater gespielt, Opern aufgeführt, gedichtet und komponiert. Die Menschen wurden ermordet, ihre Kunst überlebte. Der Schauspieler Roman Knižka liest aus dort entstandenen Werken.
Das Bläserquintett OPUS 45 mit Solisten der Hamburgischen Staatsoper, der Dresdner Philharmonie, des Beethoven Orchesters Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover spielt Kompositionen aus Theresienstadt. Sie erwartet ein ganz besonderer Abend, der in Kooperation mit dem Verein »Freundinnen und Freunde des jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis« stattfindet und von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert wird. Hier das Plakat der Veranstaltung.
