Ein bisschen Herzklopfen war schon dabei. „Wir waren alle etwas aufgeregt“, erzählen Amelie, Jakob und Nada aus der 5a von ihrem ersten Schultag an der FWS. Wenige Tage später ist von der Anspannung wenig übrig. „Man wird hier von allen freundlich empfangen und die ersten Tage haben richtig Spaß gemacht“, findet auch ihre Klassenkameradin Ida.
Auch diese vier wurden letzten Dienstag in die neuen 5. Klassen der Schulgemeinde der Friedrich-Wilhelm-Schule aufgenommen. Ihr erster Tag begann nicht im Klassenraum, sondern in der Sankt-Elisabeth-Kirche nebenan, wo ein ökumenischer Gottesdienst den Auftakt bildete. Pfarrer Wolf-Arthur Kalden hob in seiner Predigt hervor, dass gerade die FWS ein guter Ort sei, damit stabile Persönlichkeiten heranwachsen können, die ihren eigenen Weg gehen und dabei die Gesellschaft um sich herum nicht aus dem Blick verlieren. Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen hatten passend dazu ein kleines Anspiel einstudiert, indem sie zudem dazu ermutigten, jederzeit Fragen zu stellen und einander zu helfen.

Wie sehr ein guter Anfang tragen kann, war auch Thema der Einschulungsfeier, zu der sich die Neuankömmlinge anschließend in der Aula der FWS versammelten. Die Schulleiterin, Andrea Herzog, richtete ihre Ansprache an die neuen Schülerinnen und Schüler sowie an deren Eltern und Familien. Mit den Zeilen aus einem bekannten Gedicht von Hermann Hesse: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“, beschrieb sie die Bedeutung eines Neuanfangs und machte deutlich, wie sehr sie sich darüber freue, dass die Kinder von nun an zur Schulgemeinde der Friedrich-Wilhelm-Schule gehören. Von ihren Klassenlehrkräften wurden die neuen Schülerinnen und Schüler auf der Aula-Bühne mit einer Sonnenblume begrüßt. Der kleine Chor und der 7er-Chor gaben der Veranstaltung einen festlichen Rahmen.
Die erste Woche stand ganz im Zeichen des Ankommens: Es gab Spiele, bei denen die Klassen zusammenwachsen konnten, eine Rallye quer durch das Schulgebäude und ein gemeinsames Mittagessen in der Cafeteria. Auch über den Namensgeber der Schule, Kronprinz Friedrich Wilhelm, der später als Friedrich III. für nur 99 Tage Kaiser war, wurden die Kinder unterhaltsam informiert. Einige Lehrkräfte gaben einen ersten Vorgeschmack auf ihren Unterricht, und in der Turnhalle konnten sich die Kinder austoben.

Traditionell lud die Schule am Freitag zum Kennenlern-Nachmittag für alle fünften Klassen in das „grüne Dreieck“ ein. Bei Bratwurst, Getränken und guter Stimmung kamen die Eltern untereinander und mit den Lehrkräften des Jahrgangs ins Gespräch, während die Kinder auf dem Gelände spielen konnten. Für die musikalische Begleitung sorgten die Steel-Drum-AG und der Spielmannszug.





