Gymnasiales Profil der Friedrich-Wilhelm-Schule überzeugt beim Tag der offenen Tür

Großer Andrang, viele intensive Gespräche und ein lebendiger Einblick in den Schulalltag: Zum Tag der offenen Tür an der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege nutzten zahlreiche Familien mit ihren Kindern aus den vierten Grundschulklassen die Gelegenheit, das Gymnasium in seiner ganzen Breite kennenzulernen — praxisnah, informativ und mit vielen Möglichkeiten zum Mitmachen.

Schon zu Beginn füllten sich Flure und Klassenräume. Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Klassen führten die Gäste gemeinsam mit Lehrkräften durch das Gebäude und vermittelten dabei ihre ganz persönlichen Eindrücke vom Ankommen und Lernen an der Schule. Viele Eltern hoben hervor, wie authentisch und anschaulich diese Einblicke aus Schülersicht waren. In den Gesprächen stellte sich schnell heraus, dass die FWS als einziges reines Gymnasium weiterhin der erste Ansprechpartner für den gymnasialen Bildungsgang ist. „Wenn sich Eltern für die FWS entscheiden, dann entscheiden sie sich für die bestmögliche Förderung ihres Kindes in einer ruhigen und lernförderlichen Umgebung, für Unterrichtsqualität und ein vielseitiges Schulleben“, so Anika Hohlstein, als Mitglied der Schulleitung.

Diese Lebendigkeit war im ganzen Gebäude zu spüren, wo die Schule ihr vielfältiges Unterrichts- und Ganztagsangebot präsentierte. Beeindruckend auch, wie souverän und mit wieviel Freude sich die Profilklassen präsentierten. Die Forscherklasse lud zum eigenen Experimentieren ein und erklärte naturwissenschaftliche Phänomene verständlich und anschaulich. Severin und Jakob zum Beispiel waren sofort sehr angetan von den Lego-Robotern. Die Musikklasse zeigte ihr Können und ihre Teamfähigkeit bei gemeinsam einstudierten musikalischen Beiträgen. In Physik und Chemie wurden Schülerexperimente gezeigt — von optischen Versuchen bis zu eindrucksvollen chemischen Reaktionen. Im Kunstraum lebten sich viele Kinder kreativ aus, die Sporthalle bot Möglichkeiten zum Austoben und war beliebter Anlaufpunkt. In der Bibliothek gab es sogar eine Leseecke, in der die Sieger des Vorlesewettbewerbs ihr Können zeigten.

Auf großes Interesse stieß auch der Schnupperunterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch. Hier konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler aktiv mitmachen und schon einmal in ihren künftigen Unterrichtsräumen Platz nehmen. Viele Kinder nutzten diese Gelegenheit mit sichtbarer Neugier und Engagement und tauschten sich mit den aktuellen Fünftklässlern und Fünftklässlerinnen aus.

Sehr gefragt waren zudem die Informationen zum digitalen Lernen. Im Fach Medienbildung nimmt die FWS insbesondere im Bereich Medienerziehung eine Vorreiterrolle unter den Eschweger Schulen ein. So erfuhren die Eltern, dass im letzten Jahr alle Schülerinnen und Schüler den Workshop einer renommierten Expertin besuchen durften.

Als Ganztagsschule präsentierte die FWS ihr vielfältiges Betreuungs-, Förder- und AG-Angebot, darunter auch die Sanitäts-AG, in der Schülerinnen und Schüler zu qualifizierten Ersthelfern ausgebildet werden.

In der Aula entstand bei Kaffee und Kuchen eine offene Gesprächsatmosphäre, die von vielen Gästen intensiv genutzt wurde. Unter den Besuchern befanden sich auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die aus Verbundenheit ihrer alten Schule einen Besuch abstatteten und mit den Gästen ins Gespräch kamen: ein Zeichen dafür, wie bereichernd und positiv die Zeit an der FWS empfunden wird.

Anika Hohlstein
 

zieht eine sehr positive Bilanz. Der Tag habe gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen für die Schulwahl seien — und wie überzeugend sich die Friedrich-Wilhelm-Schule als lebendiger Lern- und Lebensraum präsentieren konnte.