Seit 2009 ist Anika Hohlstein an der FWS und wer sie in dieser Zeit erlebt hat, weiß: Sie hat in dieser Zeit nicht nur viele Klassen umsichtig geleitet und unzählige Unterrichtsstunden gehalten, sondern es war ihr auch immer ein Anliegen, die Schule aktiv mitzugestalten. Nun wird dieses Engagement offiziell gewürdigt: Die Lehrerin für Erdkunde und Englisch wurde zur Studiendirektorin befördert.

Schulleiterin Andrea Herzog (r.) und Anika Hohlstein (l.) mit der Ernennungsurkunde
Anika Hohlsteins Handschrift ist an der FWS längst sichtbar. Als Ganztagsbeauftragte entwickelte sie das Nachmittagsprogramm konzeptionell weiter, trieb die Begabungsförderung voran und begleitete den Übergang von Klasse 4 nach 5: ein Bereich, der ihr von Anfang an besonders am Herzen lag. Eine Abordnung ans Schulamt weitete ihren Blick und auch die von ihr übergangsweise übernommene Aufgabe der Vertretungsplanerin managte sie mit viel Fingerspitzengefühl.
Als Schulleitungsmitglied kann sie ihre großen Stärken nun zum Wohl der FWS einsetzen: Ihre Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Organisation sowie wie die Gabe, auch bei komplexen Inhalten einen klaren Kopf zu behalten.
Mit dem Präventionsteam, Beratungsgesprächen, der Kulturschule, den pädagogischen Tagen, dem Johannisfest, dem FWS-Tag und natürlich dem Übergang von Jahrgang 4 zu 5 ist Frau Hohlstein nun federführend an der Schulentwicklung und der Profilierung der FWS beteiligt.
Was sie dabei leitet, formuliert Hohlstein selbst: „Ich möchte, dass die FWS ein Ort ist, an dem Lernen motivierend, lebensnah und individuell gestaltet wird – mit Rahmenbedingungen, die zukunftsorientiert sind und unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbständigkeit, ihrem kritischen Denken, ihrer Kreativität und ihrer Teamfähigkeit fördern.“
Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei die Stärkung der Schülerpartizipation: Jugendliche sollen Ideen einbringen, Veranstaltungen aktiv mitgestalten und als AG-Leitung Verantwortung übernehmen. „Demokratisches Handeln muss erlebbar sein – nicht nur im Lehrplan stehen“, so Hohlstein. Dafür setzt sie auf eine multiprofessionelle Aufstellung der Schule, die alle Akteure einbezieht.