Vier FWS-Schüler beim Wettbewerb im Kreis an der Spitze

Lara Sippel hat sie alle abgehängt. Mit deutlichem Abstand vor der starken Konkurrenz holte sich die Schülerin der Klasse 8b der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege den Sieg in der zweiten Runde beim landesweiten Mathematik-Wettbewerb und ist jetzt die derzeit beste Nachwuchs-Mathematikerin im Werra-Meißner-Kreis. Den Erfolg des Eschweger Gymnasiums bei dem landesweiten Vergleichstest, in dem alle hessischen Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe jedes Jahr ihre fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten messen, komplettieren ihre Klassenkameraden Franz Jost und Lotta Isemer sowie Thies Uebel aus der 8c, die die Plätze 2 bis 4 belegen.

Der Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen ist ein Klausurwettbewerb in drei Runden (d. h. auf Schul-, Kreis- und Landesebene) und in drei Aufgabengruppen für Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen.

Das Foto zeigt die Matheasse Franz Jost, Lotta Isemer, Lara Sippel und Thies Uebel (von links)

Die vier Matheasse, die sich in der ersten Runde den Schulsieg an der FWS geteilt hatten, mussten in der zweiten Runde, die in Form einer doppelstündigen Klausur in allen hessischen Landkreisen zur gleichen Uhrzeit stattfand, sehr anspruchsvolle und knifflige Aufgaben lösen. Sie kamen aus allen Teilbereichen der Mathematik, vor allem aus Algebra, Geometrie und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Beispielsweise mussten sie durch eine Kette komplizierter Rechenvorgänge sogenannte „fröhliche“ Zahlen ermitteln und beweisen, dass auch die 900007 fröhlich ist. Außerdem galt es herauszufinden, mit welcher Wahrscheinlichkeit bei einem Pferderennen drei Starter desselben Vereines aus benachbarten Boxen starten.

Mit ihrem Erfolg hat sich Lara Sippel für die Finalrunde des Wettbewerbs um den Landessieg qualifiziert.  In dieser dritten Runde, die am 12. Mai in Kassel stattfindet, werden die Aufgaben erfahrungsgemäß noch einmal ein Stück anspruchsvoller, weiß Lara. Davor hat sie aber keine Angst, sie wird sich wieder mit der zuständigen Mathelehrerin Claudia Rother mit Aufgaben aus vorangegangenen Wettbewerben gründlich vorbereiten und will auch zusätzlich zu Hause noch Zeit zum Üben investieren.

„Mittlere Erfolgschancen“ rechnet sich Lara im Finale aus. Egal wie das dann ausgeht, Mathe ist und bleibt natürlich für Lara das erklärte Lieblingsfach. Auch beruflich kann sie sich später „irgendwas mit Mathe“ vorstellen. Die besten Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vorhanden, denn die Urkunde, die sie am Finaltag vom Hessischen Kultusministerium zusammen mit einem Buchpreis für ihren Kreissieg bekommen wird, bescheinigen ihr „herausragende mathematische Kompetenzen“.

 zeigt die Matheasse Franz Jost, Lotta Isemer, Lara Sippel und Thies Uebel (von links)